Stadtführung: Henry van der Velde

Thematischer Rundgang | Angebot für Gruppen | ganzjährig buchbar

Henry van de Velde und das "Neue Weimar"

Die Tour: Ehem. Kunstschule und ehem. Schule für Kunstgewerbe (heute Bauhaus-Universität) - Haus Hohe Pappeln - Nietzsche-Archiv - Historischer Friedhof, Grab der Familie Kötschau - ehemaliges Museum für Kunst und Kunstgewerbe - Architektur des frühen 20. Jhds zum Vergleich

Henry van de Velde und Harry Graf Kessler stehen im Mittelpunkt des Weimarer Kunstgeschehens des frühen 20. Jahrhunderts. Kessler hatte den ehemaligen Maler und "Allgestalter" aus Berlin in die kleine thüringische Residenz geholt. Während sich die Kunstwelt der Zeit in Kesslers Salon zusammenfand, entwickelte van de Velde grundlegende Ideen im Bereich der Gestaltung und Ausbildung junger Gestalter. Das Nietzsche-Archiv und Kesslers Wohnung wurden zu Zentren des Kunstgeschehens der Zeit nach 1900. Im Laufe weniger Jahre entstanden dann die neuen Gebäude für die Kunstschule und die Schule für Kunstgewerbe, van de Veldes eigenes Wohnhaus, weitere Villen und viele Entwürfe für die Werkstätten der umliegenden Region.

"Ich weiß nicht, ob dieser Ort für immer Weimar heißen wird; aber ich denke, es wird für mich immer der Ort sein, den Sie sich, neben Berlin, zum Aufenthalt wählen werden. Wenn ich sage, aufhören sich isoliert zu fühlen, so meine ich nicht, daß ich hier ganz allein bin (...). Aber als Mensch meiner Zeit, als Künstler meiner Zeit finde ich mich samt meinen Freunden isoliert, finde uns an einem einsamen Rande hangen. Das Gefühl, eins zu sein mit meiner Epoche, dieses Gefühl überhaupt kennen gelernt zu haben, danke ich Ihnen." Hugo von Hofmannsthal an Kessler, 1904


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