Stadtführung: Klassisches Weimar

Thematischer Rundgang | Angebot für Gruppen | ganzjährig buchbar

Die Klassikerstadt und das UNESCO Weltkulturerbe

Stadtführung Klassisches Weimar, Goethe-Schiller Denkmal in Weimar

Die Tour, Teil 1 / ZentralgestirneResidenzschloss - Herzogin Anna Amalia Bibliothek - Fürstenhaus - Ginkgo Biloba - Haus der Frau von Stein - Park an der Ilm - Goethes Gartenhaus - Shakespeare-Denkmal - Hafis-Denkmal - Goethes Wohnhaus am Frauenplan - Schillers Wohnhaus - Deutsches Nationaltheater (ehem. Großherzogliches Theater)

Die Zeit "um 1800" markiert den Beginn einer neuen Zeitrechnung in der europäischen Geschichte. In dem auch von Kriegen und sozialen Umbrüchen bewegten Europa dieser Zeit kommt Weimar eine besondere Rolle zu: In der großen Politik und auf den Schlachtfeldern spielte das kleine Fürstentum keine Rolle. Freundschaftliche Bande und glückliche Fügung zogen aber einige der wichtigsten Köpfe der Zeit in die kleine Residenz. Für einige Jahre entstand ein mit Literatur und Musik gefüllter windstiller Raum zwischen den Schlachtfeldern. Die "Weimarer Klassik" steht für die Idee einer Entwicklung der Welt durch Sprache, Musik und Kunst. Im Europa der Zeit um 1800 ist das auch: die Alternative zur eben erfundenen Guillotine.

Teil 1 des Rundgangs erzählt die berühmte Geschichte der Weimarer Zentralgestirne von den ersten Jahren nach Regierungsantritt von Carl August und der Übersiedlung Goethes nach Weimar bis zu Schillers Tod. Wie mit dem Stadtschloss auch die alte Zeit niederbrannte und die Residenz in freier Natur neu erfunden wurde. Wie aus der Liebe zwischen Goethe und Charlotte die Liebeslyrik neu entstand. Wie durch Christiane Vulpius später ein ganz neuer Ton hörbar wurde und wie endlich die Freundschaft zwischen Minister von Goethe und dem "Feuerkopf" Schiller dem Theater zu einer neuen Sprache verhalf.

Die Tour, Teil 2 / Weimar um 1800Wittumspalais - Wielands Wohnhaus - Lesemuseum - Palais von Schardt (Elternhaus der Charlotte von Stein) - Kasseturm und Stadtmauer - Bürgerschule - Bertuchhaus (Stadtmuseum) - Jakobskirche mit Friedhof und Kassegruft - Gedenkstätte Johannes Falk - Elternhaus Christiane Vulpius - Kirms-Krackow-Haus - Stadtkirche St. Peter und Paul (Herderkirche)

Teil 2 des Rundgangs führt durch das andere Weimar der Zeit um 1800. Tatsächlich war die Residenz schon vor Goethes Ankunft ein interessanter Ort mit tätigen Menschen und fruchtbaren Freundschaftsbünden: Christoph Martin Wieland gehörte zu den originellsten Köpfen seiner Zeit. Als Erzieher des jungen Carl August hat er in Weimar das Feld bereitet. Mit seinen Kinderbüchern und der ersten Illustrierte der Welt schaffte Friedrich Justin Bertuch als Publizist und Verleger eine Basis für das große Projekt der Bildung. Im Lehrer und Märchensammler Musäus fanden die Gebrüder Grimm einen Vorläufer. Im Leid der Nachkriegsjahre ab 1813 erfand Johannes Falk mit der "Gesellschaft der Freunde in der Not" ein Haus für verwaiste Kinder und einen Vorläufer moderner Jugendarbeit. Als Philosoph schaffte Johann Gottfried Herder einen neuen Zugang zur Sprache der Völker.

"Weimar war gerade nur dadurch interessant, daß nirgends ein Zentrum war. Es lebten bedeutende Menschen hier, die sich nicht miteinander vertrugen, das war das Belebendste aller Verhältnisse, regte an und erhielt jedem seine Freiheit." Johann Wolfgang von Goethe


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